Wandlungszeit

Praxis für Kinesiologie von Lena Augé

Pränatal und Geburt

Unsere Entstehung beginnt mit dem aufregenden Wettlauf von 500 Milionen Samenzellen und dem Kampf um die Eizelle der Frau, bei dem nur eine gewinnt. Alle anderen Samenzellen sterben und müssen gehen. Dies ist die erste Symbiose, die wir erleben und gleichzeitig der erste Abschied.

Anschliessend wachsen wir 38 Wochen im Mutterleib heran, unser Gehirn, der ganze Körper entwicklet sich. Wir erleben die Welt bereits im Mutterleib: Wir hören Stimmen, spüren Bewegungen, nehmen Gedanken und Gefühle wahr wie Liebe, Freude, Stress, Angst oder Ablehnung und speichern diese Erfahrungen in unseren Zellen.

Wie war die Verbindung zur Mutter? War da vielleicht noch ein Zwilling in den ersten Tagen, Wochen, der uns begleitet hat? Fühlten wir uns geborgen? Waren wir willkommen? Konnten wir entspannen und behutsam die Umgebung und unseren Körper erkunden?

Nach 9 Monaten zeigen wir uns der Welt. Unsere Geburt ist der erste Übergang, den der Körper vollzieht. Es ist eine Prägung für alle weiteren Übergänge in unserem Leben.

Konnte ich selber den Impuls setzen? Habe ich die Verbindung zur Mutter gespürt? Habe ich es aus eigener Kraft geschafft? Brauchte ich Unterstützung? Und wie gehe ich heute mit Übergängen um? Kann ich Hilfe annehmen? Wie verhalte ich mich in Prüfungssituationen? Vertraue ich auf meine Fähigkeiten?

All diese ersten pränatalen und Geburts-Erfahrungen prägen unsere Wahrnehmung der Welt, unsere Liebes- und Beziehungsfähigkeit, unser körperliches Empfinden.

Wir "vergessen" das Erlebte aus dieser frühen Zeit auf einer bewussten Ebene, während die wirklichen Erinnerungen im Unbewussten aber gespeichert bleiben und uns im täglichen Leben beeinflussen. Wir wiederholen bestimme Verhaltensmuster immer wieder, ohne die wirkliche Ursache dafür zu kennen.

Wissen über unsere pränatale Zeit und die Geburt kann Verständnis und Heilung für die Gegenwart bringen. Wir können bewusst alte Gefühle loslassen, vermisste Gefühle nacherleben und diese in unseren Zellen verankern. Die Vergangenheit lässt sich nicht ändern, aber sie zu verstehen kann eine starke Heilwirkung ausüben.

Themen können sein:

Klammern, Trennungsängste, Eifersucht

Irrationale Ängste, Einsamkeit

Mangelndes Selbstvertrauen

Hilfe nicht annehmen können

Eigene Grenzen nicht spüren, finden

Anpassungsfähigkeit: zu viel, zu wenig

Nahrung nicht aufnehmen, Allergien